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Allgemeine Geschäfts- und Reisebedingungen für Luxusreisen

der air.de GmbH und der RWR Touristik GmbH

Die Reisebedingungen ergänzen die §§651 a ff. BGB und regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und uns. Mögliche Abweichungen in der jeweiligen Reiseausschreibung bzw. der jeweiligen Reiseanmeldung haben Vorrang. Bitte lesen Sie diese und den folgenden Text sorgfältig durch.

  1. Anmeldung und Bestätigung

    Der Kunde kann eine Buchung auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet), schriftlich, mündlich, telefonisch oder per Telefax vornehmen. Sie erfolgt durch Ihn auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung er jedenfalls dann wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, wenn er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Mit dem Zugang unserer Annahmeerklärung kommt der Vertrag zustande. Diese bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss übermitteln wir dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung. Verpflichtet sind wir dazu nur, wenn die Buchung länger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt. Weicht der Inhalt unserer Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot vor, an das wir für die Dauer von 10 Tagen gebunden sind. Auf der Grundlage dieses neuen Angebots kommt dann der Vertrag zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist die Annahme durch ausdrückliche Zusage, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.

  2. Bezahlung

    Zahlungen auf den Reisepreis vor der Reise dürfen nur nach Übermittlung des Sicherungsscheins im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB erfolgen. Mit Zahlung händigen wir dem Kunden die Sicherungsscheine entweder per E-Mail oder auf dem Postweg aus. Wenn eine Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis EUR 75 nicht, so kann der volle Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheins verlangt werden. Bei Vertragsabschluss ist grundsätzlich eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reisepreises fällig. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Den Restreisepreis zahlen Sie bitte etwa 30 Tage vor Reisebeginn. Stornogebühren sind immer sofort fällig. Bei Buchung verschiedener Flug-Sondertarife kann der Reisepreis sofort in voller Höhe fällig werden. Der Kunde wird darauf in der Reiseanmeldung oder bereits beim Angebot aufmerksam gemacht.

    Kundenzahlungen können wie folgt abgewickelt werden:
    1. Zahlung per Kreditkarte (Visa, Master, American Express): 25% des Reisepreises, also die Anzahlung wird sofort nach Vertragsabschluss von der Kundenkreditkarte abgebucht. Etwa 30 Tage vor Reiseantritt erfolgt die Abbuchung des Restbetrages von der Kundenkreditkarte. Bei Zahlung mit Kreditkarte erlauben wir uns einen Teil des Disagios, nämlich 1 % des Reisepreises an den Kunden weiter zu berechnen.

    2. Zahlung per Lastschrift (nur deutsche Bankkonten): Die Anzahlung in Höhe von 25 % wird sofort nach Buchung von Ihrem Konto abgebucht. Die Abbuchung der Restzahlung erfolgt automatisch ca. 30 Tage vor Abreise.

    3. Zahlung durch Überweisung: Eine Anzahlung (25 %) muss in jedem Fall so rechtzeitig unter Angabe der Rechnungsnummer auf das angegebene Bankkonto überwiesen werden, dass diese innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum, die Restzahlung 30 Tage vor dem Reisetermin auf unserem Bankkonto eingeht.

      Sollte es sich um eine kurzfristige Buchung (30 oder weniger Tage bis Abreise) oder um spezielle Reiseleistungen handeln, für die die genannten Fristen nicht eingehalten werden können, behalten wir uns das Recht vor, eine bestimmte Zahlart (z. B. Kreditkarte) vorzugeben. Für nähere Informationen steht dem Kunden unser Service Center unter +49 991 2962620 zum Festnetztarif von Montag – Freitag von 9 – 19 Uhr und Samstag von 10 – 13 Uhr gerne zur Verfügung.

      Wird die Anzahlung und/oder die Restzahlung vom Kunden nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten geleistet, sind wir berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit den Rücktrittskosten gemäß § 5 zu belasten.

  3. Änderungen in Preis und/oder Leistung
    1. Gestattet sind Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages (z.B. Änderungen des Programmablaufs, Hotelwechsel, Flugzeitenänderungen), die nach Vertragsschluss notwendig werden und von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, soweit diese nicht erheblich sind und den Gesamtablauf der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Wir werden den Kunden von Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich benachrichtigen.

      Sollte es sich um eine erhebliche Änderung einer wesentlichen Reiseleistung handeln, ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus unserem eigentlichen Angebot anzubieten. Diese Rechte müssen vom Kunden bitte unverzüglich nach unserer Erklärung über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise uns gegenüber geltend gemacht werden.

    2. Wir behalten uns vor, ausgeschriebene und mit der Buchung bestätigte Preise im Fall einer Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Flughafen- oder Hafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse wie folgt zu ändern: Sollten sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten erhöhen, so können wir den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:

      a) Bei einer Erhöhung, die sich auf den Sitzplatz bezieht, können wir vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.

      b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz können wir vom Kunden verlangen.

      Sollten die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Flughafen- oder Hafengebühren uns gegenüber erhöht werden, können wir den Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag ebenso erhöhen. Bei einer möglichen Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfang gegenüber dem Kunden erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für uns verteuert hat. Eine Erhöhung ist allerdings nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für uns nicht vorhersehbar waren.

      Über das Eintreten einer nachträglichen Änderung des Reisepreises haben wir den Kunden unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder eine Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für unseren Kunden aus unserem Reiseangebot anzubieten. Diese Rechte müssen vom Kunden unverzüglich nach unserer Erklärung über die Änderung der Reiseleistung oder der Absage der Reise uns gegenüber geltend gemacht werden.

  4. Reiserücktritt, Umbuchung durch den Kunden, Ersatzteilnehmer
    1. Rücktritt: Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Ein Rücktritt ist uns gegenüber unter der am Ende der Reisebedingungen angegebenen Anschrift, genauso aber per Fax oder E-Mail zu erklären. Wir empfehlen, einen Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt ein Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verlieren wir den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen können wir eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Vorkehrungen und unsere Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen. Der Ersatzanspruch ist unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verwendung pauschaliert. Die Höhe des Ersatzanspruches finden Sie unter § 5 unserer Reisebedingungen. Dem Kunden bleibt der Nachweis unbenommen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von uns geforderte Pauschale. Wir behalten uns die Forderung einer höheren, konkreten Entschädigung, in Abweichung von den unter § 5 aufgeführten Pauschalen vor, soweit wir nachweisen können, dass uns wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall sind wir verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

    2. Umbuchung: Sollen auf Kundenwunsch nach der Buchung der Reise Änderungen hinsichtlich des Reiseziels, des Reisetermins, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart vorgenommen werden, so entstehen uns in der Regel die gleichen Kosten wie bei einem Rücktritt des Kunden. Wir müssen Ihnen daher die Kosten in gleicher Höhe berechnen, wie sie sich im Umbuchungszeitpunkt für einen Rücktritt ergeben hätten. Bei anderweitigen, geringfügigen Änderungen berechnen wir jedoch nur eine Bearbeitungsgebühr von EUR 25.

    3. Ersatzteilnehmer: Das gesetzliche Recht, gemäß § 651 b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt.

  5. Ersatzansprüche bei Reiserücktritt, Umbuchung, Ersatzteilnehmer

    (vgl. Ziffer 4.1)

    Generell gilt für die Ersatzansprüche nachfolgende Staffelung:

    - bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 25 %
    - 29. bis zum 22. Tag vor Reiseantritt 30%
    - 21. bis zum 15. Tag vor Reiseantritt 40%
    - 14. bis zum 7. Tag vor Reiseantritt 60%
    - 6. bis zum 3. Tag vor Reiseantritt 65%
    - ab dem 2. Tag vor Reiseantritt 80%
    - bei Nichtantritt 100% des Reisepreises
    - Mindestbetrag Euro 50,- pro Person

    Gruppenreisen

    - bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 50%
    - bis zum 15. Tag vor Reiseantritt 75%
    - bis zum 8. Tag vor Reiseantritt 90%
    - ab dem 7. Tage vor Reiseantritt oder bei Nichtantritt der Reise 100%

    Die Höhe der Rücktrittspauschale ist allerdings von der gewählten Leistung abhängig. Weitere Angaben zur Höhe der Rücktrittspauschale kann der Kunde daher unseren Bedingungen beim jeweiligen Angebot entnehmen. Diese können aufgrund spezieller Tarife und Leistungen von der obenstehenden Staffelung abweichen. Der Kunde hat deshalb unbedingt auf etwaige abweichende Angaben in den Buchungsbedingungen der einzelnen Angebote zu achten! Außerdem: Wurden mehrere Leistungen mit Einzelpreisen zusammengestellt (z.B. Flug und Rundreise), so sind die Stornogebühren dafür einzeln zu ermitteln und anschließend zu addieren.

  6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

    Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden infolge einer vorzeitigen Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Um eine Erstattung der eventuell ersparten Aufwendungen, werden wir uns jedoch bei unseren Leistungsträgern bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

  7. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl und Kündigung durch den Reiseveranstalter

    Wir können bis 28 Tage vor Reiseantritt bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn in der Reiseausschreibung und in der Reisebestätigung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen und diese Zahl sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn ein Rücktritt erklärt werden muss, deutlich erkennbar angegeben wurden. In jedem Fall sind wir verpflichtet, unseren Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung einer Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm eine Rücktrittserklärung schnellstmöglich zukommen zu lassen. Die Rücktrittserklärung kann per Post, E-Mail oder Fax erfolgen. Der Kunde erhält den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, werden wir den Kunden davon in Kenntnis setzen.

  8. Aufhebung des Vertrages wegen höherer Gewalt

    Zur Kündigung des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verwiesen, die wie folgt lautet: „§ 651 j BGB“

    (1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.

    (2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3, Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

  9. Haftung des Reiseveranstalters (Beschränkung der Haftung)
    1. Vertragliche Haftungsbeschränkung

      Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

      a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig von uns herbeigeführt worden ist, oder

      b) soweit wir für einen dem Kunden entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind.

    2. Deliktische Haftungsbeschränkung

      Unsere deliktische Haftung für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Die Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunde und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

    3. Haftungsausschluss für Fremdleistungen

      Wir haften nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen von uns lediglich an den Kunden vermittelt wurden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn solche Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Hinweis auf den vermittelten Vertragspartner als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie erkennbar nicht Bestandteil unserer Reiseleistungen sind.

      Wir haften jedoch:

      a) für Leistungen, welche die Beförderung vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten,

      b) wenn und insoweit für einen beim Kunden entstandenen Schaden die Verletzung von Hinweis- oder Organisationspflichten durch uns verursacht wurde.


    4. Das Reisebüro haftet ausschließlich für die ordnungsgemäße Information, Beratung und Buchungsabwicklung im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages. Für die vom Veranstalter zu erbringenden Leistungen haftet das Reisebüro nicht. Der Kunde hat sich insoweit ausschließlich an den Veranstalter zu wenden, wobei der Kunde ausdrücklich nochmals darauf hingewiesen wird, dass etwaige Mängel in aller Regel unverzüglich vor Ort an die jeweilige Reiseleitung bekannt zu geben sind und darüber hinaus auch Ansprüche spätestens 1 Monat nach vertraglich vorgesehenem Ende der Reise beim Veranstalter unter Angabe der aufgetretenen Mängel anzumelden sind. Die Schriftform mit Zustellnachweis wird empfohlen. Die Haftung des Reisebüros im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, wird auf die Höhe des Reisepreises beschränkt, soweit nicht grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegen.


  10. Gewährleistung
    1. Abhilfe und Mitwirkungspflichten

      Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann vom Kunden Abhilfe verlangt werden. Dazu bedarf es der Mitwirkung des Kunden, unbeschadet unserer vorrangigen Leistungspflicht. Deshalb verpflichtet sich der Kunde, alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden so gering, wie möglich zu halten oder gänzlich zu vermeiden. Der Kunde verpflichtet sich insbesondere, seine Beanstandungen unverzüglich anzuzeigen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Der Kunde hat sich dazu zunächst an unsere örtlichen Vertreter bzw. die örtlichen Leistungsträger im jeweiligen Zielgebiet (siehe Reiseunterlagen) zu wenden. Die Reiseleitung bzw. örtliche Vertretung ist beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Die Anerkennung irgendwelcher Ansprüche kann sie jedoch nicht machen. Diese kann ausschließlich über uns erfolgen. Sofern die Reiseunterlagen keinen Hinweis auf einen örtlichen Vertreter enthalten, hat sich der Kunde direkt mit uns in Verbindung zu setzen! Der Kunde erreicht uns von Montag – Freitag von 9 – 19 Uhr und Samstag von 10 – 13 Uhr telefonisch unter +49 (0)991 29 62 620, per Fax unter +49 (0)991 29 62 666 oder per E-Mail an service@travel-and-spa.de!

      In jedem Fall sind die aus den Reiseunterlagen ersichtliche Buchungsnummer, das Reiseziel und die Reisedaten anzugeben.

    2. Fristsetzung vor Kündigung des Vertrages

      Wenn der Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 615 c BGB bezeichneten Art nach § 651 e BGB aus wichtigem, für uns erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen will, muss er uns zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, für uns erkennbares Interesse durch den Kunden gerechtfertigt wird.

    3. Gepäckverlust und Gepäckverspätung

      Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfehlen wir dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) bei der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Erstattungen werden von den Fluggesellschaften in der Regel abgelehnt, wenn eine Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung vorzunehmen. Ein Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck ist der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung des Veranstalters bzw. Leistungsträger im Übrigen anzuzeigen.

    4. Reiseunterlagen

      Der Kunde hat uns rechtzeitig zu informieren, wenn ihm die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der mitgeteilten Frist zugegangen sein sollten.

  11. Ausschluss von Ansprüchen

    Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise kann der Kunde innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise uns gegenüber unter der nachfolgenden Anschrift geltend machen.

    Travel and Spa
    air.de GmbH
    Lateinschulgasse 26
    94469 Deggendorf
    Deutschland

    Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde mögliche Ansprüche nur geltend machen, wenn Sie ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert waren. Diese Frist gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 9.3, wenn Gewährleistungsrechte aus dem § 651 c Abs. 3, § 651 d, § 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist innerhalb von 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung innerhalb von 21 Tagen nach Aushändigung vom Kunden geltend zu machen.

  12. Verjährung

    Ansprüche des Kunden nach den §§ 651 c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Gleiches gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.

    Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tage, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Sollten zwischen uns und dem Kunden Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände bestehen, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder wir die Fortsetzung der Verhandlungen verweigern. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

  13. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens (sog. "Black List")

    Aufgrund der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens sind wir verpflichtet, den Kunden bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft, sowie sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen zu informieren. Sollte bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht feststehen, sind wir verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die vorraussichtlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald uns bekannt ist, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, werden wir den Kunden hiervon in Kenntnis setzen. Sollte sich die zunächst genannte ausführende Fluggesellschaft ändern, so werden wir den Kunden unverzüglich über den Wechsel informieren. Die so genannte „Black List“ ist u.a. auf folgender Internetseite abrufbar: Air transport – Blacklist: http://ec.europa.eu/transport/air-ban/

  14. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften
    1. Wir sind verpflichtet, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten, sofern es sich dabei um Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaften handelt, in dem die Reise angeboten wird. Angehörige anderer Staaten können/müssen sich beim jeweils zuständigen Konsulat informieren. Wir gehen dabei davon aus, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.

    2. Verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen, sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften ist ausschließlich der Kunde. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften hervorgehen können, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, sind vom Kunden zu tragen, außer wir haben den Kunden schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert.

    3. Wir haften nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang der notwendigen Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch wenn uns der Kunde mit der Besorgung solcher Unterlagen bzw. Dokumente beauftragt hat, es sei denn, wir haben eigene Pflichten schuldhaft verletzt.

  15. Reiseschutz (Reiserücktritts-Versicherung u.a.)

    Die genannten Reisepreise enthalten keine Reiserücktritts-Versicherung (RRV) bzw. Reiseabbruch-Versicherung. Sollte der Kunde vor Reiseantritt seiner Reise zurücktreten, entstehen Stornokosten. Bei Reiseabbruch können zusätzliche Rückreise- und sonstige Mehrkosten entstehen. Deshalb empfehlen wir den Abschluss einer entsprechenden Versicherung. Wir weisen den Kunden bei Buchung ausdrücklich daraufhin und erstellen ihm auf Wunsch ein Angebot für eine entsprechende Versicherung.

  16. Rechtswahl

    Auf das mit dem Kunden bestehende Vertragsverhältnis findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis. Soweit bei Klagen gegen uns im Ausland für die Haftung dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet jedoch bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Im Übrigen gelten die nachstehenden Bestimmungen der Ziffer 17.3.

  17. Gerichtsstand
    1. Der Kunde kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz (Deggendorf) verklagen.

    2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand Deggendorf vereinbart.

    3. Wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die oben genannten Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften, gelten die vorstehenden Bestimmungen nicht.

© air.de GmbH und RWR Touristik GmbH - Stand: 23.7.2012